Wieder Ärger in der Botanik

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Zum 01.01.2018 wurden die ausgegliederten Beschäftigten der Betriebsgesellschaft in die Freie Universität zurückgeführt. Seit Anfang des Jahres gilt der Tarifvertrag der Länder (TV-L). Doch es gibt erhebliche Schwierigkeiten bei der Zahlung der Zuschläge.

8 Beschäftigte des Technikservices und 15 Beschäftigte des Besucherservices beklagen, dass Nacht,- Sonntag,- und Feiertags,- sowie sonstige Zuschläge seit dem 01.01.2018 nicht ordentlich ausbezahlt werden. Bei den 8 Technikern haben sich dadurch bis Mitte Juni 2018 Rückstände von knapp 12 000 Euro angehäuft. Bei den 15 Beschäftigten im Besucherservice waren Mitte Juni 2018 knapp 37.000 Euro nicht bezahlt worden. Inzwischen hat die Freie Universität Abschlagszahlungen überwiesen, die jedoch weit unter den Forderungen liegen. Zu den Abschlagszahlungen gibt es auch keine Lohnnachweise, so dass die Beschäftigten nicht nachvollziehen können, was nun bezahlt worden ist und was nicht.

Insgesamt 15 Beschäftigte im Besucherservice und 8 Techniker der ehemaligen Betriebsgesellschaft sind also bereits 5 Monate nach der Rückführungen mit Hilfe von Rechtsanwälten und der Gewerkschaft gezwungen, ihre Forderungen geltend zu machen, da die 6monatige Ausschlussfrist des Tarifvertrags ausläuft.

Die Freie Universität streitet die meisten Forderungen der Beschäftigten nicht ab. Sie begründet die nicht rechtzeitige Auszahlung mit internen Verrechnungsschwierigkeiten.

Ohne Startschwierigkeiten verlief hingegen die Weiterbeschäftigung der ehemaligen Geschäftsführer*innen der Betriebsgesellschaft. So wurde der ehemalige Betriebsleiter der Betriebsgesellschaft mit der höchsten Eingruppierung des Tarifvertrags der Länder mit einer E15 Abteilungsleiter, einer extra neu geschaffenen Abteilung, ohne dass die Stelle hierfür ausgeschrieben wurde.

1 Kommentar zu "Wieder Ärger in der Botanik"

  1. Jörg Herbst | 2. Juli 2018 um 7:46 | Antworten

    Ein Schelm,wer Böses dabei denkt.

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