Gewerkschaften im politischen (Klima-)Streik? Sozialer Wandel statt Klimawandel, aber wie?

Wann:
26. November 2019 um 17:00 – 19:00
2019-11-26T17:00:00+01:00
2019-11-26T19:00:00+01:00
Wo:
Seminarzentrum, Raum L 115
Silberlaube
Otto-von-Simson-Str. 26
14195 Berlin-Dahlem

Wissenschaftlich kann die Klimaerwärmung nicht mehr bestritten werden, auch nicht dass sie menschengemacht ist. Die Jahre 2016, 2017 und 2015 waren laut der Weltorganisation der Meteorologie (WMO) in Genf die drei global wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen im 19. Jahrhundert. Die Gletscher gehen weltweit zurück, der Meeresspiegel steigt immer rascher. Ziel der Bundesregierung war es, die Emmissionen von CO 2, eine der wichtigsten Ursachen des Klimawandels, bis 2020 um 40 % zu senken. Dieses Ziel wird erst fünf Jahre später erreicht. Der Klimawandel geht alle an, nicht nur die jungen Menschen in den Schulen, nicht nur die Studierenden, auch die abhängig Beschäftigten: Ohne sie wird nicht der notwendige Druck aufgebaut werden können, um die Erwärmung zu stoppen. Die Beschäftigten müssen sich selbst zu Wort melden, auch damit nicht ihre sozialen Interessen unter die Räder kommen. Wie kann die soziale Macht der arbeitenden Menschen genutzt werden, um der Klimakatastrophe entgegenzutreten, ohne dass dies zu ihren Lasten z.B. durch höhere Steuern geschieht (siehe die „Lösung“ der Bankenkrise: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren)? Diese Veranstaltung soll der Beginn einer Diskussion zu diesem wichtigen Thema sein.

Teil 1: Vortrag

Lars Hirsekorn – Arbeiter bei Volkswagen in Braunschweig

Teil 2: Podiumsdiskussion

  • Ivonne Giske – ver.di-Vertrauensfrau, Gärtnerin am Botanischen Garten, FU Berlin
  • Benedikt Hopmann – Arbeitsrechtler
  • Kenja Felger – Bundesgeschäftsführerin, DIE LINKE SDS, FU-Gruppe SDS
  • Annika Cory – Auszubildende am Botanischen Garten, Freie Universität Berlin
  • Lars Hirsekorn – Arbeiter bei Volkswagen (VW)
  • Marlen Schäfer – Studierende, FridaysforFuture Gruppe der Freien Universität Berlin, organize:strike

Teil 3: Offene Diskussion

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